Urmel

Zu der Zeit der Dinosaurier legt Mutter Urmel ein Ei. Kurze Zeit später bricht jedoch eine Eiszeit an, und das Ei wird von Schnee bedeckt. Es friert schließlich im Eis ein. Lange Zeit später hat der Naturkundeprofessor Habakuk Tibatong eine Methode entwickelt, Tieren das Sprechen beizubringen. Wegen des Neids und der Intoleranz seiner Professorenkollegen und der herrschenden Königin muss er seine Heimat Pumpolonien verlassen, um sich mit seinem sprechenden Hausschwein Wutz auf der kleinen Insel Titiwu niederzulassen. Es leben auch noch andere Tiere auf der Insel, denen Tibatong das Sprechen beibringt. Eines Tages wird ein Eisberg mit einem großen Ei angeschwemmt, aus dem nach kurzer Brutdauer ein Urmel schlüpft, das sodann von Wutz aufgezogen wird und ebenfalls das Sprechen lernt. Bald ist hinter dem liebenswürdigen Urmel allerdings Königin Pumponell her, die das höchst seltene Tier, als Krönung ihrer persönlichen Safari-Trophäensammlung einfangen will…

Urmels geistiger Vater Max Kruse starb am 4. September 2015 im Alter von 93 Jahren. Acht junge Darsteller des YoungActorsClubs (YAC) im Alter von 14 – 18 Jahren nehmen sich mit großer Spielfreude diesen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur vor und bringen einen bunten Familienspaß auf die Bühne.

Regie: Mona und Kris Köhler

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Presse-Artikel:

Wetteraner Jungdarsteller präsentieren „Urmel“

Beim Namen Urmel denkt man automatisch an die „Augsburger Puppenkiste“. Die im Jahr 1969 verfilmte Inszenierung der Marionettenspieler hat Generationen von Kindern begeistert. Auch Kris Köhler verfiel dem Zauber der Geschichte um das dinosaurierartige Wesen Urmel, das auf einer mit sprechenden Tieren bevölkerten Insel aus einem Ei schlüpft.