Ende der Sommerpause

Das Koffertheater kommt aus einer ereignisreichen „Sommerpause“ und präsentiert im September gleich zwei Stücke auf der heimischen Lichtburgbühne.

Die Sommerferien gelten allgemein als schwierigste Theaterzeit. Doch während das Kulturzentrum Lichtburg in der Wetterschen Kaiserstraße einige Wochen lang seine Tore für die Öffentlichkeit geschlossen hatte, wurde dennoch nur kurz Luft geholt.

Nachdem bereits vor Ferienbeginn der Zuschauer- und der Garderobenraum renoviert und neu gestaltet wurde, nutzten fleißige Helfer die Spielpause und verpassten der Bühne ebenfalls einen frischen Anstrich.

[singlepic id=68 w=320 h=240 float=right]Langeweile gab es auch nicht beim Ensemble des Koffertheaters. In der Lichtburg wurde intensiv am neuen Thriller „Time to kill“ gearbeitet. Unter der Regie von Guido Dubielzig probten die acht Mitwirkenden und bauten parallel auch noch das Bühnenbild, um dem Publikum rechtzeitig zum Premierentermin am 27. September eine spannende und elektrisierende Vorstellung liefern zu können.

„Nachdem wir uns in Wetter schon seit vielen Jahren einen guten Namen gemacht haben, entwickeln wir uns langsam aber sicher auch zu einem Export-Schlager.“ freut sich Ensemble-Mitglied Kris Köhler. Während langjährige Wetteraner Darsteller wie Stefan Keim und Marc Gruss in diversen externen Theaterhäusern gerne gebucht werden und die von Klaus Mitschke verfasste Komödie „Zu früh getraut“ von fremden Ensembles inszeniert wird, konnten in der letzten Zeit auch ganze Produktionen an andere Spielstätten vermittelt werden.

[singlepic id=160 w=320 h=240 float=left]So wurde beispielsweise die aktuellste Eigenproduktion „Eheversprechen und andere Missverständnisse“ aus der Feder von Stefan Keim mit seinen drei Darstellern Peter Steinmeyer, Mona und Kris Köhler für ein viertägiges Gastspiel auf der Ferieninsel Norderney gebucht.

 

 

 

[singlepic id=25 w=320 h=240 float=right]Anlässlich des Kinderferienprogramms erfreute sich auch das dreiköpfige Live-Hörspiel zum Fantasy-Roman „Mara und der Feuerbringer“, vorgetragen von Wolfgang Fröhning zusammen mit Mona und Kris Köhler, größerer Beliebtheit an Stadtbüchereien innerhalb von NRW. In der letzten Ferienwoche wurde dem Dreigespann sogar noch eine ganz besondere Ehre zu Teil. Auf Einladung des befreundeten Mara-Autors und Regisseurs Tommy Krappweis durfte man nach München reisen und kleine Rollen bei den Dreharbeiten zum gleichnamigen Kinofilm übernehmen. Das Ergebnis darf man im Herbst nächsten Jahres in ganz Deutschland bewundern, wenn die drei u.a. an der Seite von Jan-Josef Liefers und Christoph Maria Herbst auf der Leinwand zu sehen sein werden.

Auf die nächsten Termine in der Lichtburg braucht man nicht mehr lange zu warten. Die witzige Satire-Revue „Eheversprechen und andere Missverständnisse“ gibt es bereits am 13./14. und 21. September, bevor dann ab dem 27. September Nervenkitzel mit dem Thriller „Time to kill“ angesagt ist.