„Eheversprechen“ grandios gestartet

[singlepic id=62 w=320 h=240 float=left]Heute möchten wir uns bei allen Besuchern unserer Premiere auf der Frühstücksbühne bedanken. Es waren traumhafte 2 Stunden mit Euch! Da es sich um die Uraufführung einer Eigenproduktion handelte, sind wir mit doppelter Nervosität auf die Bühne geschritten. Dank Eurer großartigen Reaktionen fiel diese Anspannung allerdings schon in den ersten Minuten von uns ab und entlud sich in einer Euphorie, die uns quasi durch das gesamte Programm getragen hat. Vielen, vielen Dank dafür! Fühlt Euch gedrückt 🙂

Hier folgt der großartige Premierenartikel aus der heutigen WAZ:

Wetter. Riesenjubel in der Lichtburg: Zur ausverkauften Frühstücksbühne feierte nun eine neue Satirerevue Premiere, die als Eigenproduktion im Abendspielplan weiter läuft. Das Koffertheater zeigte „Eheversprechen und andere Missverständnisse“ und erntete heftige Lachstürme aus dem Publikum.

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Zwei Männer und eine Frau erkunden, warum es in Partnerschaften oft nicht läuft. Zum Hochzeitsmarsch treten Mona und Kris Köhler aus dem roten Vorhang hervor, lächeln, dann ruft der dritte im Bunde – Peter Steinmeyer – laut: „Abklatschen!“ Verwirrte Blicke, dann wechseln die Partner.

Immer wieder geht es in dieser Show um die Konfusion der Gefühle. Auf die Spitze getrieben wird sie in einer Improvisationsnummer. Hier können die Zuschauer den Schauspielen zurufen, welche Gefühle sie gerade verkörpern sollen.

Doch die meisten Szenen folgen vorgegebenen Texten. Da gibt es einen Eheberater, der sich auf den weiblichen Teil des von ihm zu therapierenden Paares stürzt, während der Gemahl weiter vor sich in faselt. Dann ziehen sich Mona Köhler und Peter Steinmeyer enge weiße Stoffschläuche an und spielen zwei Spargel in der Dose, die sich nach Freiheit sehnen und es vor lauter Enge kaum noch miteinander aushalten.

Inszenierung von Stefan Keim

Das Koffertheater hat in der Inszenierung des Kabarettisten und Kulturjournalisten Stefan Keim Szenen entwickelt, die auf den ersten Blick absurd wirken, aber doch reale Inhalte haben. Da versucht ein Blauhelmsoldat an einer Straßensperre in Afghanistan die Gunst des Augenblicks zu nutzen und seine Kameradin in Uniform zu verführen. Und fern von zu Haus marschiert die Brigade Merkel durch die Wüste, um den entführten FDP-Spitzenkandidaten Brüderle aus den Händen der Taliban zu befreien. Was niemand weiß: Brüderle ist nicht nur ein Politiker, sondern eine tödliche Geheimwaffe, von deren Existenz niemand wissen darf.

Als sich schließlich Mona und Kris Köhler heftig zerstreiten und türenknallend das Theater verlassen, schlägt die Stunde des Peter Steinmeyer. Mit ein paar Requisiten und viel Körpereinsatz spielt er eine Familienszene in fliegendem Rollenwechsel allein.

Die drei Darsteller geben alles und brillieren mit grenzenloser Spielfreude und ungebremstem Tempo.

Keim treibt das Publikum zu Begeisterungsstürmen und das nicht erst, wenn er zur zweiten Zugabe als besonderes Premierenbonbon auch noch persönlich die Bühnenbretter erbeben lässt. Schon zur Pause gab es im Gästebuch der Lichtburg begeisterte Zuschauerrückmeldungen „Es ist erst Pause und ich bin schon total begeistert!“ Derartiges Feedback sammelte das erschöpfte aber überglückliche Ensemble im Anschluss massenweise.

Noch zweimal wird „Eheversprechen und andere Missverständnisse“ im Juli in der Lichtburg zu sehen sein: am 12. und 19. Juli jeweils um 20 Uhr.

Geheimwaffe Brüderle droht zu explodieren – Nachrichten aus Wetter und Herdecke | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/geheimwaffe-bruederle-droht-zu-explodieren-id8168917.html

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